Gedichte v1

erhabenes Erbe

Mein rechtmäßiges Erbe trete ich an.
Alles ziehe ich in meinen Bann.
Der Schwarm wird endlich erwachen.
Töten werde ich den letzten Drachen.

Wiedergeboren, zertörung der Zertstörung.
Bewohner des Himmels schauen voll Empörung.
Doch das Theather geht dem Ende zu.
Davor und danach komme ich nicht zur Ruh.

blühender Trotz

Auf ewiger Flucht verfolgt vom Realen,
verliere ich die Kraft meiner Selbst.
Oh schöne Blume, wie du verwelckst,
in Dunkelheit gehüllt willst strahlen.

Blühte für Blühte scheiden sich Farben.
Durchstochen mit letztem Willen noch lebst,
trotz unbändigen Leids und ewiger Narben,
unerschüttert nach neuem Atem strebst.

Die geplagte Änderung

In meinem Kopf irren Gespenster,
die Gespenster der zu Tode gequälten.
Zu Tode gequält von mit Mach besessenster.
Macht bessesen den Mensch nicht zählten.

"Rache!", Brüllt es in meinem Schädel.
Mein Schädel verdammt diese Welt!
Diese Welt die allein dient dem Edel,
Das Edel, das alle Entscheidungen fällt.

Die Hilfeschreie meiner Ahnen:
meine Ahnen beschwöre ich.
Ich beschwöre sie mit roten Fahnen,
mit roten Fahnen wehrt man sich.